Samstag, 1. April 2017

Anwohner setzen sich durch

Neues Lärmschutzgesetz für den Wasen

Seit Monaten fordert die von Anwohnern des Wasens gegründete Initiative "Cannstatt gegen den Lärm" eine verschärfte Lärmschutzregelung für das Volks- und Frühlingsfest. „Es ist nicht einzusehen und stößt bei der Bevölkerung auf Unverständnis, wenn bei zeitlich länger ausgedehnten Veranstaltungen auf dem Wasen für diese keine Lärmbegrenzungen gelten“, begründete die Initiative ihren Antrag, dem der Bezirksbeirat in seiner jüngsten Sitzung nun einstimmig zustimmte. Zukünftig soll der Lärmpegel auf dem Wasen ab 20 Uhr 80Db nicht mehr übersteigen. Dies entspricht der von der Initiative angestrebten Zimmerlautstärke. Der Verband der Schausteller plant die Einreichung einer Klage. "Wir rechnen mit der Absage viele Künstler. Jürgen Drews hat eine Auftrittsanfrage bereits abgelehnt "unter 150Db trete ich nicht auf". Wasenkönig Hans-Peter Grantig sieht das Vorhaben hingegen gelassen. "Wir haben in Zusammenarbeit mit den Cannstatter Netzwerkerinnen bereits eine Alternativveranstaltung auf dem Cannstatter Marktplatz geplant. Mit dabei ist auch die Wasenband Hofbräuregiment, die schon mehrfach Konzerte auf dem Marktplatz spielte." Der Cannstatter Wirt Marco Ohnegrenz wird mit seinem Augustiner Biergarten während der Wasenzeit ebenfalls auf den Marktplatz ziehen. Christian Lust vom roten Hirschen plant eine Erweiterung des Liegestuhlbereichs bis zur Marktstraße. Der Vorsitzender des Vereins "die Altstadt Bad Cannstatt", Dirk Stecker, sieht das Vorhaben jedenfalls positiv. "Die Geschäfte und Restaurants der Altstadt werden von der Umstrukturierung profitieren. Ich rechne mit einer deutlichen Zunahme des Besucherstroms." Bezirksvorsteher Bernd-Marcel Gabler sicherte für die Wasenzeit eine Lockerung des Lärmschutzesgesetzes für den Marktplatzbereich zu. Pfarrer Florian Recht wird im Gegenzug mit der Veranstaltungsreihe "Musik am 13." jeweils ab 20 Uhr ins Wasenzelt ziehen.
von Edgar Hirschberger 




Kommentare:

  1. Der Pfarrer heißt Link mit Nachnamen nicht Recht... Nur als Tipp ��

    AntwortenLöschen
  2. Klar die Leute ziehen nahe an den Wasen und dann wegen des Lärm Jammern. Sind die Gleichen Leute die Günstig nahe an den Flughafen ziehen und dann jammern es ist zu Laut und das Obwohl sie noch Fenster bezahlt bekommen. Hier sollte gelten was zuerst da war und das war der Wasen. Wer da hin zieht weiss, das es laut wird.
    Jetzt dagegen vorzugehen ist mehr als Lächerlich.

    AntwortenLöschen
  3. Is ja nicht so als würde es seit gestern den Wasen geben.jahrelang kam nichts und aufeinmal stört es die Leute. Schon komisch aber naja...Bald wollen Sie den Wasen bestimmt noch ganz abgeschafft haben wollen. Für die paar Wochen kann man sich doch zusammen reißen & Wegen den Lärm und den Leuten drum Rum geht er doch schon nur bis 12.!!

    AntwortenLöschen