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Montag, 19. Dezember 2016

Bienenhotel Travertinpark

Das im Juni angezündete Bienenhotel wird neu gebaut 

Im Juni hatten Unbekannte das Bienenhotel, das erst im April eingeweiht wurde, im Cannstatter Travertinparkt angezündet. Nun wird sich die mobile Jugendarbeit und das Mauga Nescht um einen Neubau kümmern. Mehr infos hier.
Travertinpark

Sonntag, 20. November 2016

Taubenhaus Bad Cannstatt

Das Taubenhaus am Mühlgrün braucht einen neuen Platz

Das Taubenhaus am Parkplatz Mühlgrün ist zu klein. Ziel des Taubenhauses ist es, dass die Tauben dort nisten und die Eier dann getauscht werden um die Population zu verkleinern, doch mittlerweile nisten die Tauben hier kaum noch. Sie kommen nur zum fressen, weil der Platz im Haus zu klein ist. Max Löffler und der Verein Stadttauben-Stuttgart sind nun auf der Suche nach einem neuen geeigneten Ort für das Taubenhaus.

Taubenhaus Bad Cannstatt

Donnerstag, 21. Juli 2016

Somali-Wildeseln

Erste Geburt seit sechs Jahren

Noch steht das Fohlen etwas staksig auf seinen langen dünnen Beinchen. Vor gut einer Woche, am 12. Juli, wurde das Jungtier der höchst seltenen Somali-Wildesel in der Wilhelma in Stuttgart geboren.

Freitag, 15. Juli 2016

Südamerika Anlage


Zwei Fohlen bei den edlen Alpakas geboren

Sieben bis acht Kilo wogen die Fohlen bei der Geburt. Sie strengen sich an, ihr Gewicht dank der nahrhaften Muttermilch im ersten Monat schon zu verdoppeln. Bis zu acht Monate lang säugen die Stuten ihren Nachwuchs. Der fängt jedoch schon nach wenigen Tagen an, selbst etwas am Gras zu zupfen. Gemeinsam halten es die Alpakas kurz wie einen englischen Rasen. Kamele verfügen über eine Besonderheit: Ihre Zähne wachsen ständig nach.

In der zweiten Juni-Hälfte sind zwei Fohlen bei den Alpakas geboren worden, die jetzt mit ihren Müttern die Südamerika-Anlage in der Wilhelma erkunden.

Dienstag, 12. Juli 2016

Trauerschwan

Schwarzschwan Familie am Neckar

Habt Ihr schon die schwarze Schwanfamilie am Neckar erblickt. Eigentlich kommt das westaustralische Wappentier hauptsächlich in Australien, Tasmanien, den Niederlanden und in Neuseeland vor.


Trauerschwan mit Dunenküken

Donnerstag, 19. Mai 2016

Nilgänse in Cannstatt

Ein Nilgans-Pärchen ist ins Cannstatter Rathaus gezogen

Vom Rathausdach hört man lautes Geschnatter. Ein Nilganspärchen sitzt seit heute Morgen auf dem Dach des historischen Rathauses in Stuttgart-Bad Cannstatt.
Seit einigen Jahren breiten sich in Deutschland Nilgänse rasant aus. Experten haben sogar die Sorge, dass die Vögel heimische Arten verdrängen. Die Nilgans sei dominant, aggressiv und dulde keine Konkurrenz neben sich. Ihr Revier verteidigt sie gegen andere Vogelarten demnach erbarmungslos. Ursprünglich stammt die Nilgans aus Afrika. Nach Deutschland kamen die Tiere in den 70er-Jahren über Großbritannien, wo sie seit dem 18. Jahrhundert als Ziervögel gehalten wurden.

Nilgans-Pärchen in Stuttgart Bad Cannstatt

Mittwoch, 4. Mai 2016

Wilhelma

Happy Birthday Vari Mascha und Evita

Zwei besondere Charaktere der Stuttgarter Wilhelma haben diese Woche runde Geburtstage. Das Jungtieraufzuchthaus der Stuttgarter Wilhelma trotzt damit seinem Namen: Denn der Rote Vari Mascha ist am Dienstag, 2. Mai, bereits stolze 25 Jahre alt geworden. Die Seniorin ist Besuchern auch bekannt, weil sie mit zwei Hühnern zusammenwohnt. Und Weißgesichtseidenaffe Evita wird am Samstag, 7. Mai, 20 Jahre alt. Damit zählt sie zu den ältesten Vertretern ihrer Art weltweit.



Rote Varis sind Lemuren. Die Halbaffen leben hoch oben in den Bäumen des Regenwalds von Madagaskar – genauer gesagt auf der Halbinsel Masoala im Osten der Insel … und nur dort. Von der stark bedrohten Tierart hatte die Wilhelma ein Paar, das aber nie Nachwuchs bekam. Als 2012 ihr Partner starb, verfiel Mascha in Lethargie und fraß kaum noch. Die Gesellschaft anderer Affen konnte sie nicht aufmuntern. Erst als die Zoologen zwei Hühner mit ins Gehege taten, kehrten ihre Lebensgeister zurück. Seither zeigt sich Mascha wieder als aktive, wenn auch betuliche Seniorin. Von Roten Varis sind Tiere bekannt, die fast 36 Jahre alt geworden sind. Die auf Jersey geborene Mascha könnte also ihren Alterssitz mit dem lieben Federvieh noch einige Zeit genießen.

Mittwoch, 27. April 2016

Die Irrungen und Wirrungen einer Faultiergeburt

Der Start ins Leben eines kleinen Faultiers kommt einem Verwirrspiel gleich: für Besucher, Pfleger und Säugling. Nach einer Geburt Anfang April lässt sich das in der Stuttgarter Wilhelma jetzt gut verfolgen. Denn im langen zotteligen Fell der Mutter war der Neuankömmling in den ersten Wochen kaum zu entdecken. Inzwischen steckt der Junior immer öfter sein Köpfchen hervor – und wundert sich bisweilen, wo er ist. „Das Jungtier hat sich am Anfang nachts verlaufen“, berichtet Tierpfleger Thomas Rapp. „Statt auf der Mutter ist es morgens auf dem Vater aufgewacht. Als der sich aber verhältnismäßig schnell bewegt hat, wollte das Kleine gleich wieder zur Mama.“ Sonst klappt es natürlich auch nicht mit dem Säugen. Seinen Pflegern gibt es noch ein Rätsel auf: Ob es ein Junge oder ein Mädchen ist, ist bislang unklar – und wird es wohl auch eine Weile bleiben. „Das Geschlecht ist bei Faultieren schwer zu erkennen“, erklärt Rapp, „manchmal wissen wir ein ganzes Jahr lang nicht, woran wir sind.“ Das ist allerdings für die Tierpflege auch erst einmal nachrangig, solange es dem Kleinen gut geht.

Völlig normal ist dagegen für den Nachwuchs die in der Tierwelt sonst seltene Position, dass der Säugling oben auf dem Bauch der Mutter liegt, weil die nämlich fast den kompletten Tag kopfüber von Ästen hängt. Dieser relaxt wirkende Lebensstil ist zugleich Tarnung und Energiesparmodus der Faultiere. Wer sich wenig bewegt, den entdecken Fressfeinde nicht so leicht, und der reduziert seinen Kalorienbedarf. Das ist gut für die Faultiere, die sich von nährstoffarmen Blättern und Blüten ernähren. Diese Kost genügt ihnen, weil ihre Verdauung extrem langsam verläuft und die Nahrung gründlich verwertet. Deshalb müssen sie die Bäume meist nur einmal pro Woche verlassen, um ihr Geschäft am Boden zu verrichten.

Das Zuchtpaar der Wilhelma ist recht fruchtbar. Dies ist nun schon das elfte Jungtier von Mike, der seit 1994 im Zoologisch-Botanischen Garten in Stuttgart lebt, und Marlies, die 2001 hinzukam. Sie sind mit ihrem Sprössling im Jungtieraufzuchthaus zu sehen, wo sie sich das Gehege mit einem Goldkopflöwenäffchen, einem Weißgesichtseidenäffchen und Steißhühnern teilen. Auch wenn die einzelgängerischen Zweifingerfaultiere solche Gesellschaft mögen, vertreiben sie ihren Nachwuchs ab einem gewissen Alter. Daher ist ihre 2014 geborene Tochter Edeka inzwischen in das Amazonienhaus umgezogen in eine Wohngemeinschaft mit den Weißkopfsakis. In das Biotophaus passt sie hervorragend hinein, denn Faultiere sind im tropischen Regenwald des Flach- und Berglands Südamerikas beheimatet.

Foto: Wilhelma

Mittwoch, 13. April 2016

Wilhelma

Einfach tierisch gut, die Wilhelma!

Die Wilhelma ist nicht nur ein Paradies für Kinder und Erwachsene, sondern auch für Fotografen. Hier ein paar Bildchen von Andreas.

Freitag, 18. März 2016

Taubenhaus Cannstatt

Taubenhäuser regeln die Population von Tauben

Auf dem obersten Parkdeck im Parkhaus Mühlgrün steht seit 2009 ein Taubenhaus. Der Tierschutzverein Stuttgart wurde für die Initiative der Taubenhäuser mit dem Tierschutzpreis des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. "In Cannstatt haben wir jedoch eine problematische Situation, das Haus ist zu klein und aufgrund der Lage sehr unruhig, daher haben die Tiere nicht die notwendige Ruhe zum Eierlegen und Brüten", so Silvie Brucklacher-Gunzenhäuser die Taubenbeauftragte. Mathias, der Taubenwart kümmert sich täglich um die Tauben. Er füttert sie und reinigt das Taubenhaus. Bereits im Herbst letzten Jahres wurde die Situation im Bezirksbeirat thematisiert. Gesucht werden Standorte für weitere Taubenhäuser, durch weitere Taubenhausstandorte würde man die Population schnell in Griff bekommen. Durch den Austausch der Eier wäre dies gewährleistet. In den letzten Jahren wurden über 10.000 Eier ausgetauscht. Der Tierschutzverein würde sich über Vorschläge für weitere Standorte und Dächer freuen. "Die Stadtverwaltung prüft im Moment die Vergrößerung und Verlegung des jetzigen Standorts", so Bezirksvorsteher Bernd-Marcel Löffler.

Weitere Infos unter http://stadttauben-stuttgart.de/

Taubenhaus Bad Cannstatt Mühlgrün

Dienstag, 6. Oktober 2015

Wilhelma

Wilhelma - 1000 Glücksmomente beim Zoobesuch

Glücksforscher (den Beruf gibts wirklich!) haben zusammengestellt, was Menschen im Alltag glücklich macht. Hierzu zählen der Umgang mit Freunden und Familie, der Kontakt mit Tieren, der Aufenthalt an der frischen Luft und das Betrachten der Natur. Ganz besonders gut verankern sich Glücksmomente, wenn man sie mit allen Sinnen erfasst. Wie sehr das stimmt, wurde mir bei einem Besuch in der Wilhelma klar. 


Mit Emma Ziegen füttern, Kühe streicheln, Blumenduft schnuppern, Affengeschrei hören und das dicke Nilpferd bestaunen macht glücklich, aber wie!