Montag, 30. Mai 2022

WIEDMANN Open`22

WIEDMANN Open`22 zeigt Kunst beim Entstehen

In der Galerie Wiedmann kann man Künstler*innen über die Schultern schauen.

Die Bad Cannstatter Galerie Wiedmann gibt neun Künstler*innen unter ihrem Dach Raum und Zeit für künstlerisches Schaffen. Im historischen Fachwerkgebäude am Jakobsbrunnenplatz erhält jede/r der Stuttgarter Künstler*in vom 18. Mai bis zum 25. Juni 2022 einen Platz zum kreativen Wirken. Am Sonntag, den 29. Mai sind alle Künstler von 14.00 bis 18.00 Uhr anwesend. Am 25. Juni findet das Finale in der Galerie Wiedmann statt.

Werden Sie Zeuge kreativen Schaffens

Wo einst der Galerist, Künstler, Musiker, Schriftsteller und Komponist Willy Wiedmann lebte und arbeitete, mit seiner Persönlichkeit und mit seinem Schaffensdrang das große Haus füllte und belebte finden nun namhafte Stuttgarter Künstler eine Bleibe auf Zeit. Man darf gespannt sein, inwieweit das Gebäude das Schaffen von Nina Joanna Bergold, Johannes Braig, Barbara Karsch-Chaïeb, Stefanie Krüger, Uwe Kühner, Wolfgang Neumann, Ellen Rein, Maria Grazia Sacchitelli und Chen Wang beeinflusst. Vielleicht ist es ja für die Künstler*innen noch spürbar, dass Wiedmann dort einst Ausstellungen eröffnete, musizierte, malte, Schüler wie Beatrix Titzschkau oder Walter Schultheiß unterrichtete und darüber hinaus rauschende Feste feierte?


Werden Sie Zeuge, wie die künstlerischen Werke aus den Bereichen Malerei, Skulptur, Musik, Konzept- und Performance-Kunst dort – außerhalb der gewohnten Schaffensumgebung - nach und nach entstehen. Die vollendeten Werke werden am Finaltag, Samstag, 25. Juni ab 19.00 Uhr in der Galerie Wiedmann und im Kunstraum5 in Bad Cannstatt präsentiert. Wer den Künstlern davor über die Schultern schauen möchte, kann sich unter galeriewiedmann.de bzw. auf die den Social Media Kanälen informieren. Und die seltene Möglichkeit wahrnehmen, Kunst beim Entstehen zu erleben. Am Sonntag, den 29.Mai 2022 sind alle Künstler von 14.00 bis 18.00 Uhr anwesend.

Teilnehmende Künstler:

Nina Joanna Bergold, Johannes Braig, Barbara Karsch-Chaïeb, Stefanie Krüger, Uwe Kühner, Wolfgang Neumann, Ellen Rein, Maria Grazia Sacchitelli, Chen Wang.

Dienstag, 24. Mai 2022

SPD Bad Cannstatt

Katrin Steinhülb-Joos eröffnete ihr Wahlkreisbüro

Die SPD-Landtagsabgeordnete Katrin Steinhülb-Joos lud zur Eröffnungsfeier ihres Wahlkreisbüros in die Spreuergasse 25 ein. Bezirksvorsteher Bernd Marcel Löffler sprach ein Grußwort.

Katrin Steinhülb-Joos wurde vor einem Jahr für den Stuttgarter Wahlkreis IV in den Landtag gewählt. Bereits seit einigen Monaten hat sie zusätzlich zu ihrem Büro im Abgeordnetenhaus des Landtages das Ladengeschäft in der Bad Cannstatter Altstadt angemietet und hält dort Sprechstunden ab. 

„Ich freue mich schon darauf, mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen, denn endlich ist der persönliche Kontakt nach Corona wieder möglich“, sagt die Parlamentarierin. Gerne gibt sie einen Einblick in ihre Arbeit. 

Die ehemalige Rektorin der Altenburg-Gemeinschaftsschule gehört dem Landtagsausschuss für Kultus, Jugend und Sport als stellvertretende Vorsitzende an. Außerdem ist sie Mitglied in den Landtagsausschüssen für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft sowie für Europa und Internationales. Für die SPD-Fraktion im Landtag betreut Katrin Steinhülb-Joos neben ihrem eigenen Wahlkreis links und rechts des Neckars auch die übrigen drei Landtagswahlkreise Stuttgarts.

Wahlkreisbüro Bad Cannstatt

Spreuergasse 25 

70372 Stuttgart

0711 50470470

https://www.steinhuelb-joos.de

katrin.steinhuelb-joos@spd.landtag-bw.de


 

Freitag, 8. April 2022

Musik und Wein

Musik und Wein mit verkaufsoffenem Sonntag

Am Wochenende des 22.- 24. April 2022 ist es soweit - in der Altstadt Bad Cannstatt findet die Veranstaltung „Musik & Wein“ statt und darf endlich wieder ihre Tore öffnen. 

Auch ein Verkaufsoffener Sonntag wird nicht fehlen. Mit einem abwechslungsreichen Musik- Programm auf 7 Bühnen und insgesamt 7 Weingütern, soll die schöne Altstadt Bad Cannstatt mit Veranstaltungscharme belebt werden. 

Die Veranstaltung besticht zudem mit einem Street-Food Markt auf dem Marktplatz sowie weiteren leckeren Essens-Angeboten aus aller Welt. 

Am Familiensonntag können Kinder kostenlose, spannende Mitmach-Aktionen auf dem Marktplatz ausprobieren und ein tolles Bühnenprogramm erleben. Dieses Fest ist für alle ausgehungerten Veranstaltungsfans, Cannstatter und alle anderen ein MUSS im Kalender!

Die Zeiten für Musik & Wein 2022 in der Altstadt Bad Cannstatt sind wie folgt: 

22.04.2022 18:00 – 22:30 Uhr

23.04.2022 11:00 – 22:30 Uhr

24.04.2022 12:00 – 20:30 Uhr

Alle Informationen zur Veranstaltung gibt es unter www.musikundwein-badcannstatt.de oder bei Facebook www.facebook.com/MusikundWeinBadCannstatt



Freitag, 1. April 2022

Ausbildung bei der BW Bank

Freie Ausbildungs- und Studienplätze

Bei der BW-Bank legen wir schon immer sehr viel Wert auf engen Kundenkontakt.

Gleichzeitig suchen wir neue Wege #Banking anders zu denken.

Dafür brauchen wir Nachwuchs, der – wie unser Motto – „Bereit für Neues“ ist.

 

Für den Start im Sommer 2022 haben wir noch freie Ausbildungs- und Studienplätze.

 

Interessiert? Hier findest du Infos zu unser Ausbildung und unserem DH-Studium

sowie unseren freien Stellen: www.lbbw.de/ausbildung


Donnerstag, 24. Februar 2022

Galerie Wiedmann „Feingefühltes“

Sehnsucht nach Nähe, und eigenem Raum, die Suche nach Lebensfreude

In der Ausstellung „Feingefühltes“ zeigt die Galerie Wiedmann, Werke von Frank Lukas und Ellen Rein. Die Ausstellungseröffnung findet am Samstag, den 5. März um 18.30 Uhr statt. Die Ausstellung läuft bis zum 23. April 2022. 

Die Sehnsucht nach Nähe, und eigenem Raum, die Suche nach Lebensfreude, das Aushalten, um festzustellen, dass es vielleicht gar nicht so schlimm ist, der Alltag, das Leben, das Banale, die Nähe und auch die Distanz - mit Feingefühl nähern sich die beiden Künstler diesen Themen. Wo ist mein Raum, wo ist deiner, wo liegt Kraft, Ruhe oder Freude? In Frank Lukas Werken lädt uns die reduzierte Darstellung seiner Protagonisten dazu ein, diesen Raum zu betreten, zu erfahren. In seinen Kuliquarellen, aquarellierte Kulizeichnungen, verarbeitet er Erkenntnisse, Begebenheiten aus dem Alltag. Ellen Reins Farb- und  Formensprache möchte direkt mit unserem ursprünglich lebendigen, dem Chaos in uns in Resonanz gehen. Sie wird dabei nicht laut, oder fordernd, es ist eine natürlich vibrierende Kommunikation, die entsteht.

Die Ausstellung wird am Samstag, den 5. März um 18.30 (Einlass ab 18.00 Uhr) im Innenhof des Kunstraum5, der sich in Laufweite zur Galerie Wiedmann befindet, eröffnet. Dr. Andrea Giersbeck führt in die Werke ein. Danach zeigt Ellen Rein eine Improvisation am Alt-Saxophon. Im Anschluss kann die Ausstellung besucht werden. 

Mittwoch, 26. Januar 2022

Abriss der Häuser Pragstraße

Abriss statt Technik

von Peter Mielert

Der Rosensteintunnel hat viele Gewinner, aber auch Verlierer: Bewohner von ca. 40 Wohnungen verlieren ihre Zuhause, wenn alle Häuser an der Ecke Pragstraße/Bei der Meierei abgerissen sein werden!

Der im Augenblick durchgeführte Abriss der Häuser Pragstraße war nicht alternativlos! 

Die Alternative ist im Bebauungsplan aus dem Jahre 2011beschrieben: die Wohnungen mit Schallschutzfenstern kombiniert mit Lüftungsanlagen zu versehen.

In der Öffentlichkeit wurde allerdings von der Verwaltung der Eindruck erweckt, dass der Abriss der Stadt- und straßenbildprägenden Häuser am Eingang zum inneren Bad Cannstatt zwingend notwendig und längst beschlossen worden sei - aus Gründen des Lärmschutzes(Stadtsprecher Nikolas Junkermann: „Abrissgenehmigung wg. Zunahme der Lärmimmisionen“) und zum Schutz vor Schadstoffen - dieses war falsch! Im Bebauungsplan Ca 264, der vor 10 Jahren in Kraft getreten ist, sind zwar die Gebäude erwähnt mit Kosten für „notwendige Maßnahmen…zum Schutz vor Schadstoffen“ und mit Aussagen zum Lärmschutz: „Wohnhäuser Pragstraße 148, 150, 152, 156/1(bereits abgerissen), Bei der Meierei 1 und 3: Geringfügige Überschreitung des Immisionsgrenzewertes nachts im 4. OG.“ …. deshalb besteht Anspruch auf Schallschutzmaßnahmen.“ Zum Thema „Schadstoffe im Nahbereich“ heißt es:  „sehr hohe Immissionswerte und hohe Grenzwertüberschreitungen“ und „Ohne Schutzmaßnahmen sind jedoch gesunde Wohnverhältnisse nicht gegeben. Aus diesem Grunde ist hier eine mechanische Belüftung der Räume mit Filterung der Zugluft erforderlich.“ 

Von einem Abriss ist nicht die Rede!




Fazit: Eine Verbesserung der Luftqualität und eine Verringerung des Lärms findet durch den Abriss nicht statt - die Abgase und der Lärm werden nur weiter verteilt - wohin? In Richtung der neu entstandenen Bürogebäude am Löwentorbogen, deren Beschäftige sich dann wohl nur in den Gebäuden aufhalten und nicht vor die Tür treten sollten - abgesehen davon, ob es da sowieso kein erholsames Grün gibt, weder vor oder an den Gebäuden! Aufgabe muss doch sein: die aus Klima- und Lärmschutzgründen notwendige Verkehrswende endlich umzusetzen, die Emissionen des KFZ- Verkehrs zu senken, z.B. durch Maßnahmen an den Fahrzeugen: z.B. tatsächliche Filterung der Dieselabgase, Geschwindigkeitsbegrenzungen für einen lärm- und abgasarmen Verkehrsablauf. Gegen den Abriss spricht: Bei den Gebäuden Pragstraße 148 bis 152 und dem Gebäude Bei der Meierei 1 handelt es sich um orts- und straßenbildprägende Gebäude mit hoher gestalterischer Qualität in den Fassaden- die Häuser - dazu gehört auch das Gebäude Bei der Meierei 3 - bieten bezahlbaren Wohnraum, an dem es in Stuttgart erheblich mangelt- durch die erwähnten technischen Maßnahmen, sowie dem Einbau von Schallschutzfenstern können „gesunde Wohnverhältnisse“ hergestellt werden(ein nicht durch technische Maßnahmen schätzbarer Außenraum besteht zur Straßenseite hin nicht!).

Warum die Stadt , die den privaten Wohnungs- und Hauseigentümern die Bezahlung der Lüftungsanlagenangeboten hat, solche aber für ihre eigenen Häuser nicht in Betracht gezogen hat, erschließt sich nicht!

Würde man auch an der Straße am Neckartor, an der Hauptstädte und Hohenheimer Straße die gleichen Maßstäbe wie hier anlegen, hätten die Wohngebäude dort schon lange abgerissen werden müssen! 

Und zu guter Letzt noch diese Anmerkung:

Wie kann man, wenn die Stadt Stuttgart seit Neuestem das Ziel Klimaneutralität bis 2035 anstrebt, so mit bestehender Bausubstanz, die eine Unmenge an „grauer Energie“ beinhaltet umgehen? Soll das Stadtbild nur noch von trivialer Investorenarchitektur, die an kurzfristiger Rendite orientiert ist,  bestimmt werden(siehe gleich nebenan) – für mich eine gruselige Vorstellung!