Montag, 11. Oktober 2021

Cannstatter Römergeschichte

Auf den Spuren der Römer

Quelle: Der Text fußt auf einem Artikel von Iris Frey in der Cannstatter Zeitung, 9. Juli 2021.(Herzlichen Dank an das Team der CZ für die schöne Zusammenarbeit)

Zum ersten Mal gibt es ein umfassendes Buch, welches die Cannstatter Römergeschichte beleuchtet. Eberhard Köngeter hat es herausgegeben.    

Bad Cannstatt - Wohin man schaut, gibt es in Bad Cannstatt römische Spuren. Vor allem sind sie in der Altstadt sichtbar. Was es aber bisher noch nicht gegeben hat, ist ein umfassendes Römerbuch über Bad Cannstatt. Jetzt ist es da. Herausgegeben von Eberhard Köngeter mit Gastbeiträgen von Andreas Böhler, Matthias Busch, Enrico De Gennareo, Christiane Herb, Walter Joachim, Olaf Schulze, Andreas Thiel und andern. Das Buch mit seinen 188 Seiten trägt den Titel „Auf den Spuren der Römer in Stuttgart-Bad Cannstatt“.

Foto: CZ, Iris Frey

Die Idee für das Buch stammt von Köngeter. Mit den Römern beschäftigt er sich fast sein ganzes Leben. Schon als Jugendlicher ist er durch den Limes auf das Thema gestoßen, den er in den sechziger Jahren außerhalb von Museen gesehen hat. „Für mich war es wie ein Fenster in eine Welt, die es hier vor fast 2000 Jahren gegeben haben muss.“ Erstaunt hat ihn, dass es hier eine römische Welt gab, über die es außerhalb von Fachkreisen keine Informationen gab.

Besonders imposant und anschaulich sind die farbigen Zeichnungen von Roland Gäfgen, der spezialisiert ist auf Illustrationen aus der Römerzeit. Hier ist erstmals dargestellt, wie das römische Cannstatt in etwa ausgesehen haben könnte, eingebettet in die Landschaft. Es ist zu sehen, wo es Siedlungen gab und wo nicht. Das Römerkastell hat um 90 nach Christus die Grenze zu Germanien gesichert. Um die Kaserne gab es Händler, Gastgewerbe und Kaufleute. Am Sparrhärmlingweg gab es Industrieanlagen, wie die Ausgrabungen der Töpferöfen 2009 ergaben mit Keramikproduktion. Die Römerstraßen sind zu sehen. Auf einem anderen Bild ist die Talsiedlung mit dem Neckar als Grenze.

Die Talsiedlung sei dadurch entstanden, dass der Neckarlimes vorverlegt worden und das Kastell von Cannstatt nach Welzheim verlegt worden sei, so Köngeter. So sei das Gebiet rechts des Neckars befriedetes Gebiet geworden. Und so entstand die Talsiedlung, die die Römer angelegt haben, in der es römische Badeanlagen gab, dann später das Hotel Hermann, den Schiffmann-Brunnen. Für die Badeanlagen gibt es archäologische Nachweise. Köngeter bewundert an den Römern, dass sie kein Neckarwasser, sondern Mineralwasser getrunken haben. So haben sie auch eine Leitung aus dem Kienbach-Bereich in die Altstadt geleitet. Der Herausgeber findet auch das Gesundheits- und Ernährungsbewusstsein der Römer sehr interessant. Sie seien auf mehreren Gebieten überlegen gewesen, auch etwa im Straßenbau. Das Buch beleuchtet vielerlei Aspekte der römischen Geschichte in Bad Cannstatt, die Götter, Kaiser und Soldaten, die Besiedelung bis hin zu vorhandenen und neu geschaffenen römischen Erinnerungsstätten. Der Leser erfährt den Hintergrund über Objekte und Skulpturen der Römer in Bad Cannstatt. Und er bekommt einen Einblick, wie wichtig Cannstatt bereits zu Zeiten der Römer war, nämlich eine Civitas, zu sehen wie ein Landkreis, ein Gebiet, das bis nach Lorch reichte und die halbe Strecke bis Pforzheim, also einen Umkreis von etwa 30 bis 40 Kilometern. Am Eisenbahntunnel in der König-Karl-Straße sind die Hinweise zu sehen. Es wird noch der Beweis für die Civitas gesucht, weiß Köngeter, die „Tontäfelchen“, doch anerkannte Historiker und Archäologen stützten bereits jetzt diese Aussage.

Auch auf die Sonderausstellungen im Stadtmuseum Bad Cannstatt wird eingegangen. Zudem sind die Römermuseen und römischen Freilichtmuseen in Baden-Württemberg aufgelistet.

Eine Zeittafel über die Römer in Südwestdeutschland gibt ebenfalls nochmals einen umfassenden Überblick. Rot gedruckt ist dabei alles, was mit Bad Cannstatt zu tun hat. Das Buchprojekt mit vielen Fotografien und ansprechenden Abbildungen konnte auch durch einen Zuschuss von Pro-Alt-Cannstatt entstehen. Es ist auch bei Osiander in der Marktstraße in Bad Cannstatt erhältlich.

Auf den Spuren der Römer in Stuttgart-Bad Cannstatt. Impressionen, Einblicke und Eindrücke von einer römischen Provinzstadt am Neckar, herausgegeben von Eberhard Köngeter, ISBN 978-3-00-066772-5, 188 Seiten, 19,80 Euro.

Freitag, 1. Oktober 2021

Autorenlesung mit Pola Polanski

Ich bin Virginia Woolf - Pola Polanski

Stuttgart, Bad Cannstatt, 28.09.2021 – Pola Polanski alias Annette Haug liest am Samstag, den 09. Oktober 2021 um 19.00 Uhr aus ihrem Roman „Ich bin Virginia Woolf“.

Im Rahmen der aktuellen Ausstellung „Illusionen leicht bis mittelschwer“ mit Werken von Axel F. Otterbach veranstaltet die Galerie Wiedmann eine Autorenlesung. Wie Axel Otterbach spielt auch Pola Polanski mit unserer Wahrnehmung. Die Protagonistin des Romans - Inka Ziemer ist schizophren, und davon überzeugt, dass Sie eine Reinkarnation von Virginia Woolf ist. Pola Polanski lässt uns an Ihrer Wahrnehmung der Welt teilnehmen: Inka Ziemer ist eine geniale Autorin. Nur hat sie nie ein Wort geschrieben. Sicher ist sie sich aber trotzdem, denn sie spürt, dass sie eigentlich Virginia Woolf ist. Der Roman taucht in die Welt einer Schizophrenie Patientin ein. Der Leser folgt dem Wechselspiel zwischen Wahrnehmung und Realität. Was aus Inkas Perspektive vollkommen logisch und zusammenhängend erscheint, wird aus einem anderen Blickwinkel zu einer absurden Selbstinszenierung. Ein Text, der den Fragen nach Wahrnehmung, Realität und Identität nachgeht.

Die Lesung findet am 09.Oktober 2021 um 19.00 Uhr ( Einlass ab 18.30 Uhr) im

Innenhof des Kunstraum5 (in Laufweite der Galerie / Spreuergasse 5, 70372 Bad Cannstatt) statt. Im Anschluss können Sie die Ausstellung „Illusionen leicht bis mittelschwer“ in der Galerie Wiedmann besuchen. Aktuell können Sie die Lesung und Ausstellung mit einem 3G Nachweis besuchen. Sollte sich daran kurzfristig etwas ändern, informieren wir Sie auf unsere Seite galeriewiedmann.de

Pola Polanski wurde 1966 in Ulm geboren.

Von 1991-1997 studierte sie Grafikdesign an der Merz-Akademie für Gestaltung in Stuttgart und von 1997-1998 Malerei und Performance an der Staatlichen Akademie

der Bildenden Künste, Stuttgart. Von 1998 bis 2015 arbeitete sie als Grafikerin in Werbeagenturen und Verlagen.Nebenbei war sie immer wieder auch schriftstellerisch

tätig. Seit 2016 ist sie freischaffende Künstlerin, Grafikerin und Schriftstellerin.

Sie lebt und arbeitet in Stuttgart.

polapolanski.de



Mittwoch, 4. August 2021

Cannstatt-Krimi im Radio

Anita Konstandin liest aus ihrem neuen Krimi, der wieder in Bad Cannstatt spielt.

Am Sonntag, 8.8. – 19-20 Uhr, liest Anita Konstandin im Radio Neckaralb (www.neckaralblive.de) bei einer „Ladies Crime Night“ - Live-Stream - aus ihrem neuen Krimi, der in Bad Cannstatt spielt. Der Roman heißt „Das Böse vergisst du nie“, Verlag Oertel + Spörer.

Verlagswerbung: "Ein flott erzählter Krimi mit Tiefgang und Gänsehautmomenten.“

Kontakt: www.anita-konstandin.de







Kaufhof - Initiative gegen den Abriss

Heute wurden die Unterschriften einer parteiübergreifenden Petition gegen den Abriss des Kaufhofgebäudes an Herrn Nopper vor dem Kaufhof übergeben.

Dienstag, 20. Juli 2021

Matthias Klopfer in Bad Cannstatt

Matthias Klopfer möchte Bürgermeister in Esslingen werden

Wir haben ihn auf dem Cannstatter Markt getroffen und spontan in ein Gespräch verwickelt.

Dienstag, 13. Juli 2021

Transformation mitgestalten!

Transformation mitgestalten!

Online Live-Talk mit Dr. Sabine Zimmer, Mitglied im Aufsichtsrat der Daimler AG

Freitag, 16. Juli 2021, um 19:00 Uhr – Auf Facebook und YouTube

Unsere Arbeitswelt befindet sich im Wandel. Die Führungsetagen in den Unternehmen werden immer vielfältiger und auch zunehmend weiblicher. Dennoch stehen wir in Sachen Geschlechtergerechtigkeit noch vor großen Herausforderungen. Wie können Frauen in Unternehmen noch besser unterstützt werden? Wie schaffen wir es, dass das Geschlecht keinerlei Rolle für die Karriere mehr spielt?

Durch die Globalisierung sind heute nicht nur Volkswirtschaften, sondern auch Arbeitnehmer:innen, Zulieferer, Finanzströme und Waren miteinander verbunden und verflochten. Wie können wir sicherstellen, dass auch die soziale Seite der Nachhaltigkeit in unseren Betrieben ausreichend beachtet wird? Wie können wir die Arbeitnehmer:innen bei diesen Prozessen teilhaben lassen?

Über diese und weitere Fragen möchte Dejan Perc, SPD-Bundestagskandidat im Wahlkreis Stuttgart II und Kreisvorstand der SPD-Stuttgart, gemeinsam mit Dr. Sabine Zimmer, Mitglied im Aufsichtsrat der Daimler AG, am Freitag, 16. Juli 2021, um 19:00 Uhr auf Zoom diskutieren. Die Veranstaltung wird über Facebook und YouTube gestreamt werden. Es besteht zudem die Möglichkeit über die Chat-Funktion, Fragen an die beiden Diskutanten zu stellen.

Weitere Informationen unter: https://dejan-perc.de




Dienstag, 6. Juli 2021

Paul Robert Reif

 Zur Sommerfrische nach Bad Cannstatt

Der Künstler Paul Robert Reif zeigt „Verwischtes“.

Sind wir nicht alle reif für eine erholsame, inspirierende, positiv stimmende „Sommerfrische“? Im Bad Cannstatter Kunstraum5 treffen am Wochenende, Samstag, 31. Juli und Sonntag, 1. August, Kunstinteressierte auf frische Werke in intensiven Farben: „Verwischtes“ aus dem Atelier von Paul Robert Reif.

Zu Gast im einzigartigen Wohlfühlambiente des Kunstraum5, zeigt der abstrakte Künstler zwei Tage lang seine neuesten Werke. Der in Bad Cannstatt lebende Autodidakt ist Spätzünder. Erst vor vier Jahren nahm der 51-jährige Ölfarbe und Leinwand zur Hand. Sein „Begleiter“, die Parkinson-Erkrankung, ist dabei Mitgestalter der „verwischten“ Werke aus Öl- und Acrylfarben sowie Rohpigmenten und eigens entwickelter Flush-to-Surface-Technik.

Vielschichtige Bilder aus der Dachkammer

Seine Bilder spülen Verschüttetes, Vergessenes, Verschwiegenes und Verstecktes an die Oberfläche. Sie holen das Sediment des Erlebten, Gehörten und Gesehenen zurück ans Licht. Schönes, Ambivalentes, Prägendes – vielschichtige Bilder aus einem kleinen Zimmer eines Mehrfamilienhauses in der Winterhalde. Dies ist ihm schon längst zu klein für seine Träume. Denn Reif möchte an die „richtig großen“ Formate. Am liebsten in seinem Geburtsort Bad Cannstatt, seinen Wurzeln.

New York City und zurück nach 435 Tagen

Schon ein halbes Jahr nachdem er zu Malen begann, waren Gemälde des unerschütterlichen Optimisten bei einer Kunstmesse im italienischen Bergamo zu sehen. Danach ebenso in Lucca, Genua und Parma sowie in Deutschland bei der CAR Contemporary Art Ruhrgebiet und in Dießen am Ammersee. Und nach 435 Tagen bei einer Gruppenausstellung im New Yorker Stadtteil Soho. Nach seiner „Sommerfrische“ werden Paul Robert Reifs Bilder, sofern die Pandemie mitspielt, in München und Karlsruhe sowie in Köln zu sehen sein. Und vielleicht in New York. Aber sicher wieder in Stuttgart-Bad Cannstatt.



Die „Sommerfrische“ von Paul Robert Reif.

Am Samstag, den 31.7. von 14:00 bis 21:00 Uhr sowie am Sonntag, den 1. August von 11:00 bis 19:00 Uhr Kunstraum5, Spreuergasse 5, Stuttgart-Bad Cannstatt

paulrobertreif.art

Instagram paulrobertreif 

paul@paulrobertreif.art 

0176-55000858

Montag, 5. Juli 2021

In Bad Cannstatt liegt der Geist von Gottlieb Daimler und Robert Bosch in der Luft

Bad Cannstatt hat ein neues, sehr spannendes Startup

Dipl. Ing. Magnus Deiss ist leidenschaftlicher Cannstatter und Start-up-Gründer von ENDEKO

Magnus und seine beiden Partner sind Erfinder, Tüftler, Techniker und Innovatoren zugleich. „Wir sind ein erfahrenes Team in den Bereichen Software, Hardware und Design mit insgesamt mehr als 20 Patentanmeldungen. Wir entwickeln außergewöhnliche technische Lösungen und Produkte. Dabei arbeiten wir mit ausgeklügelten Experimenten und bauen Prototypen jeder Art. Unsere Kunden kommen aus Bereichen wie Medizintechnik, Maschinenbau, Automatisierungstechnik, Unterhaltungselektronik und Outdoor“, erklärt Magnus und zeigt uns seine kleine Werkstatt in der Rippoldsauerstraße, in der Rechner, 3-D-Drucker aber auch richtigen Werkzeuge bereit stehen. 





Die Nachfrage ist groß und die Firma wächst, daher sucht der leidenschaftlicher Cannstatter nun neue Arbeitsräume in Bad Cannstatt, am liebsten eine alte Werkstatt oder ein Atelier.  

Magnus ist vor 8 Jahren aus dem Stuttgarter Westen nach Bad Cannstatt gezogen und hat sich sofort in den Stadtbezirk verliebt. “Für mich liegt hier der Geist von Gottlieb Daimler und Robert Bosch in der Luft. Genau hier möchte ich gerne mein Unternehmen ausbauen,“ sagt der junge Gründer.

„Es darf ruhig eine verstaubte, angegraute Werkstatt sein. Alte Räume, die spannende Geschichten erzählen, sind ein idealer Ort um kreative und innovative Ideen in die Realität umzusetzen. Mit Energie, Ärmel-Hochkrempeln und ein wenig Farbe, lassen sich Gründergeist und Innovation wieder an den Start bringen.“

Das klingt doch wirklich vielversprechend. Wenn ihr Räume leer stehen habt oder jemanden kennt, der in Bad Cannstatt Werkstatträume vermietet, meldet euch bitte unbedingt bei Magnus:

ENDEKO GmbH, Geschäftsführung: Magnus Deiss 

Telefon: +49 (0) 711 658 1871 / E-Mail: contact@endeko.com






 

Donnerstag, 24. Juni 2021

Vollsperrung wegen Stegabriss

Vollsperrung der B10 am Wochenende / Bus und Bahn fahren wie gewohnt

Grund der Sperrung ist die neue Verbindung für Fußgänger von Bahnhof und Altstadt in Bad Cannstatt auf die Wilhelma-Seite des Neckars. Der provisorische Fußgängersteg, der bisher vor dem Wilhelma-Theater die Neckartalstraße überquert, wird abgebaut und eine neue Fußgängerbrücke über die B10 aufgebaut, die zum Rosensteinpark führt.


Trotz der Vollsperrung der Neckartalstraße und Uferstraße (B10/B14) in Stuttgart ist die Wilhelma am kommenden Wochenende, 26./ 27. Juni, wie gewohnt geöffnet und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ganz normal erreichbar. Auch die Stadtbahn U14 hält regulär vor dem Haupteingang. In beide Richtungen gesperrt wird die Bundesstraße von Freitag, 22 Uhr, bis Montag, 5 Uhr, zwischen der Gaisburger Brücke und der Rosensteinbrücke für Bauarbeiten an den Fußgängerstegen, die die Straße überspannen.

Autos und andere Kraftfahrzeuge werden umgeleitet. Das Wilhelma-Parkhaus ist am Samstag und Sonntag nicht erreichbar. Als Ausweichmöglichkeit wird das Parkhaus Mahle an der Pragstraße für Besucherinnen und Besucher der Wilhelma geöffnet. Hier kann ein Parkschein vor Ort gekauft werden. Daher ist der Zugang zur Wilhelm an diesem Wochenende ausnahmsweise auch über den Nebeneingang an der Pragstraße möglich, und zwar von 8.15 bis 16.30 Uhr. Auch hier ist der Einlass, wie am Haupteingang, nur mit Online-Ticket beziehungsweise Terminreservierung möglich.


Montag, 21. Juni 2021

Kulturmenü

11. Cannstatter Kulturmenü

Am  Samstag, den 17. Juli 2021 wird das Cannstatter Kulturmenü in der mittlerweile 11. Auflage serviert: Über 20 ausgewählte Veranstaltungen - Musik, Kunst, Literatur, Theater – quer durch Bad Cannstatt.

Um 11.00 Uhr beginnen Xenia Busam mit ihrer atemberaubenden Stimme und ich mit meinen Weibsbildern im  Alten Rathaus.  Eine einzigartige Kombination, die viel Sinnlichkeit, Humor und Spritziges verspricht.  Ab 14.30 Uhr öffne ich mein Atelier Art-Labor Christa Klebor auf dem Rilling-Sekt-Gelände.

Mit einer ganz besonderen Eröffnungsveranstaltung startet das Cannstatter Kulturmenü offiziell. Ein Konzert in  der Muschel im Biergarten beim Kursaal Cannstatt. Mit dabei: Timo Brunke und weitere Gäste.

Außerdem im Kurpark zu erleben: Parkbankgeschichten, "Montmartre im Cannstatter Kurpark": Künstler*innen zeigen live beim Zeichnen und Malen ihre Sicht auf den Kurpark. Die Besucher*innen können ihnen dabei über die Schulter schauen.

Weitere kulturelle Kostbarkeiten gibt es rund um die Altstadt. In Galerien, Künstlerateliers, in Kirchen und an idyllischen Plätzen und Hinterhöfen tischen wir Häppchen aus den Bereichen, Musik, Literatur, bildende Kunst, Theater und Performance auf.

Freien Eintritt zu allen Veranstaltungen ermöglicht der Erwerb eines Kulturmenü Buttons, den Sie im Vorkauf oder direkt bei den Veranstaltungen für 5 Euro erwerben können. Mehr als einen Tag Kultur vom Feinsten.

Weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie im Anhang oder  unter www.cannstatter-kulturmenue.de

Mittwoch, 9. Juni 2021

KKT

Das KKT bietet nun wieder Veranstaltungen an:

Samstag, 12.06.2021 um 20:00 Uhr findet ein JAZZKABINETT mit dem „Gee Hye Lee Trio“ statt. Es ist seit Oktober 2020 oder anders formuliert seit 239 Tagen die allererste Präsenzveranstaltung im KKT!

 

Natürlich ist die Platzanzahl beschränkt, Reservierung ist Pflicht und verpflichtend. Am besten über reservierung@kkt-stuttgart.de.

 

Gleich das Wochenende drauf am Fr, 18. und Sa, 19.06.2021 jeweils um 20:00 Uhr treten die silent ladies_ mit ihrer Neuproduktion „Once upon a time“ ebenfalls im KKT auf.

 

Und sollten sich die Zahlen nicht verschlechtern, haben wir für den Samstag, 03.07.2021 um 20:00 Uhr ein weiteres JAZZKABINETT. Sehen und hören werdet Ihr Theo Altmann, Iris Eckert und Lucas Klein – unsere neue Jazzprogrammgruppe – mit eine*r Jazzbassist*in als Gäst*in.

 

Open Air geht es im Juli weiter mit „Tanz durch Cannstatt“ am Sa, 10. und So, 11.07.2021. 

 

Und die Abschlussveranstaltung vor dem Sommer ist am Freitag, 23.07.2021 um 19:00 Uhr die Finissage der aktuellen Ausstellung „rein:sicht“.

Mittwoch, 2. Juni 2021

Demenzfreundliches Bad Cannstatt

Veranstaltungen:

8. Juni „Schmetterlinge im Kopf“ – Herausforderung Demenz für Menschen mit Lernschwierigkeiten

mit Christina Kuhn, Netzwerkerin und Mitarbeiterin des Demenz Support Stuttgart.

https://www.demenz-support.de/

13. Juli Das Friedhofscafé in Fürth / Leander Wirth

Wir haben Besuch aus Bayern! Herr Wirth vom Freiwilligen-Zentrum Fürth erzählt uns von einem Projekt, das wir uns auch für Stuttgart wünschen.

https://www.iska-nuernberg.de/fzf/friedhofscafe.html

21. September Palliativarbeit und Hospize - ihre Entstehung und ihre Wirkung / Prälat i.R. Martin Klumpp

Wer kennt ihn nicht? Hospiz, Vesperkirche, Hospitalhof - Herr Klumpp hat viele wichtige Akzente in der Stadt gesetzt. Wir freuen uns sehr auf seinen Besuch.

https://www.stuttgart-evangelisch.de/meldungen/praelat-i-r-martin-klumpp-feiert/ 

Beginn jeweils 11:55 Uhr bis ca. 13 Uhr.

Leiten Sie die Einladung gerne an Interessent:innen und Akteure weiter. Den Zoom-Link erhalten Sie nach Anmeldung kurz vor der jeweiligen Veranstaltung.

Kontakt: Katja Simon, Projektkoordination

Bürgerstiftung Stuttgart, Olgastraße 57a, 70182 Stuttgart 

fon: +49 (0)711 722 351 18 

Radentscheid Stuttgart

Radentscheid Stuttgart macht die Wilhelmsbrücke in Bad Cannstatt frei

Am 3. Juni, dem Weltfahrradtag, demonstrieren bundesweit in mehr als 28 Städten und Gemeinden Menschen für eine bessere und sichere Fuß- und Fahrradinfrastruktur. Während Nahmobilität im letzten Jahr immens an Bedeutung gewonnen hat und die Fahrradbranche boomt, ist auf den Stuttgarter Straßen bisher kaum etwas davon angekommen. Der Radent- scheid Stuttgart fordert ein zügiges Umdenken. Wir befreien für einen Tag die Wilhelmsbrü- cke in Bad Cannstatt vom Autoverkehr für zu Fuß Gehende und den Radverkehr. Denn die Rückgabe von Verkehrsflächen an den Fuß- und Radverkehr ist längst demokratischer Wille, aber die Stadtverwaltung möchte lieber wieder und wieder prüfen, statt in die Umset- zung zu gehen.

Seit über zwei Jahren nun gibt es in Stuttgart eine stabile Mehrheit für die Förderung des Radver- kehrs. Die Freigabe der Wilhelmsbrücke für den Fuß- und Radverkehr wurde im Juni 2018 zwar vom Gemeinderat beschlossen, im Anschluss aber von der Stadtverwaltung nicht weiterverfolgt. Erst im April 2021 erinnerte der Bezirksbeirat Bad Cannstatt an die Beschlusslage und dass die Öffnung der Wilhelmsbrücke für den Fuß- und Radverkehr in die Begleitmaßnahmen zum Rosen- steintunnel aufzunehmen.

Über den Neckar existiert oft gar keine Infrastruktur für den Radverkehr. Seit kurzem gibt es eine Fuß- und Fahrradbrücke, doch die endet im B10-Nirvana. Umso besser, dass der Gemeinderat und der Bezirksbeirat Bad Cannstatt auf die Freigabe der Wilhelmsbrücke für den Fuß- und Rad- verkehr drängen. Die Brücke verbindet die Neckarvorstadt mit der Altstadt Bad Cannstatt, wird aber noch zu großen Teilen vom Autoverkehr besetzt. Für alle anderen bleibt nur der konfliktrei- che, schmale Seitenraum.

“Der Rosensteintunnel sollte den Verkehr beruhigen und Flächen vom Autoverkehr befreien. Nun lassen die Planungen nicht nur die Kosten explodieren, sondern auch den Autoverkehr. Das aber führt die Bürgermeister Thürnau, Pätzold und Dr. Maier nicht etwa zu Überlegungen, wie sie den dringend benötigten Platz für den Rad- und Fußverkehr schaffen, sondern sie wollen noch einmal prüfen, ob der Autoverkehr eine Öffnung der Wilhelmsbrücke überhaupt zulasse.” moniert Thijs Lucas, Verkehrsexperte vom Radentscheid Stuttgart. Und weiter: “Es kann nicht sein, dass die Stadtverwaltung immer wieder Beschlüsse des Gemeinderats in Frage stellt. Sie muss endlich so handeln und die Stadt so gestalten, wie es der Gemeinderat fordert. Das ist seit vielen Jahren mehr Platz für den Fuß- und Radverkehr.”

Mit der Planung des Rosensteintunnels 2012 wurden 22 Begleitmaßnahmen beschlossen, die den Anwohner*innen sowie dem Fuß- und Radverkehr zu Gute kommen sollten. Die Altstadt von Bad

02.06.2021

Cannstatt mit ihrem Fachwerk und den kleinen Gassen verdient eine Aufwertung und das geht vor allem über die Anbindung mit attraktiven Fuß- und Radwegen über den Neckar. Nicht zu verges- sen die Chancen, die sich für die Bewohnerinnen und Bewohner der Neckarvorstadt ergeben. Die Stadtverwaltung sollte deshalb nicht mit unnötig langen Verkehrszählungen die Begleitmaßnah- men verzögern, sondern möglichst schnell in die Umsetzung gehen. Dazu zählt die schnelle Öff- nung der Wilhelmsbrücke für den Fuß- und Radverkehr, sowie eine vom Autoverkehr geschützte Pop Up Bike Lane mit provisorischer Trennung auf der Schönestraße.

Statt wieder nur Autoverkehr zu zählen, sollte die Stadtverwaltung die Potenziale für den Fuß- und Radverkehr erfassen und umsetzen. Ein paar Meter weiter auf der König-Karls-Brücke zeigen die Verkehrszählungen einen Anstieg des Radverkehrs um 25% allein in 2020. Dort gibt es einen Radweg.

Bisher sind in folgenden Städten weitere Aktionen unter #popupweltfahrradtag geplant:

Bergisch Gladbach, Berlin, Bochum, Esslingen, Flörsheim, Frankfurt a. M., Freiburg, Karlsruhe, Kassel, Koblenz, Köln, Leipzig, Lüneburg, Mannheim, Marl, Mönchengladbach, Nürtingen, Osnab- rück, Regensburg, Stuttgart, Wiesbaden, Wuppertal, Weimar. Aufgrund von Terminüberschnei- dungen finden bzw. fanden in Schwerin, Rostock, Lübeck und Freising Aktionen kurz vor oder kurz nach dem 3. Juni statt.

Weiterführende Infos zum Aktionstag des BundesRad, dem Bündnis der Radentscheide:

https://changing-cities.org/der-erste-bundesweite-pop-up-weltfahrradtag/

Ansprechpartner Radentscheid Stuttgart:

Thijs Lucas, presse@radentscheid-stuttgart.de, 017641623382

Homepage: www.radentscheid-stuttgart.de

Instagram: https://www.instagram.com/radentscheid_s

Mittwoch, 19. Mai 2021

0711-Bonus-Challenge

Macht mit bei der 0711bonuschallenge! Setzt gemeinsam mit den Cannstatterinnen Lisa & Caro ein Zeichen für Lebendigkeit und Zusammenhalt in unserer Stadt.

Mehr Infos: Cannstatter Zeitung 

Vielen Dank für eure Unterstützung!

Viele Grüße

Lisa & Caro



Donnerstag, 15. April 2021

Baustelle am CARRÉ

Das CARRÉ wird umgestaltet

Hier ein Bild, wie es im Moment dort aussieht, sowie ein Rendering, wie es bald aussehen wird, wenn die Baustelle fertiggestellt ist. 

Es wird alles viel offener und freundlicher, die Rampe für Rollstühle und Kinderwägen wird verbreitert und die Terrasse von Pops Burger neu gestaltet.  

Das CARRÉ ist zwar gerade geöffnet, aber noch bis einschließlich 15.04.2021 ist der Haupteingang geschlossen. Am Freitag (16.04.) wird er wieder geöffnet. 

Eingekauft werden kann natürlich trotzdem – CARRÉ-Mitarbeiter sind derzeit vor Ort, um den Kunden den Weg ins CARRÉ zu zeigen.


Dienstag, 6. April 2021

Nilgans gerettet

Anglerhaken im Bein

Am Gründonnerstag, meldeten aufmerksame Radfahrer zwei verletzte Nilgänse am "Berger Steg" am Neckardamm in Stuttgart Bad-Cannstatt. Bei einem Tier war ein Anglerhaken durch das Bein getrieben. 

Schwimmer und Seil wickelten sich um das andere Tier, sodass beide aneinandergefesselt waren. Mit einem Kescher sicherten die Einsatzkräfte der Wasserschutzpolizeidirektion Stuttgart die beiden Tiere und trennten sie anschließend voneinander. Die Gänse wurden danach zur tierärztlichen Versorgung der Tiernotrettung übergeben.

Donnerstag, 18. März 2021

Schnelltest auf dem Schiff

CORONA-SPUCK-SCHNELLTEST AUF DEM NECKAR

Ab kommenden Freitag, den 19.03.2021 führt ein ärztlich geleitetes und geschultes Team kostenlose Corona-Schnelltests auf dem Partyfloss, Anlegestelle bei der Wilhelma durch.

Foto: Neckar Käptn
Foto: Neckar Käptn

Der Test dauert rund 20 Minuten pro Person und wird täglich zwischen 11:00 – 18:00 Uhr durchgeführt. Man erhält im Anschluss an die Testung zur sofortigen Mitnahme ein mehrsprachiges schriftliches Testergebnis.

Bitte buchen Sie sich vorab ein kostenloses Ticket mit Ihrem persönlichen Zeitslot. 
Zur Terminbuchung.

Wichtiger Hinweis: Im Falle eines unklaren oder positiven Ergebnisses begeben Sie sich bitte unmittelbar in Selbstquarantäne und nehmen Sie eine sofortige PCR Testung bei einer entsprechenden Stelle vor

Dienstag, 16. März 2021

Wird Frühlingsfest verschoben?

Stadtverwaltung empfiehlt Absage des Frühlingsfestes im geplanten Zeitraum

Das Frühlingsfest auf dem Cannstatter Wasen muss nach Einschätzung der Stadtverwaltung jedenfalls im geplanten Zeitraum auch 2021 entfallen. Dies geht aus einer Vorlage der Verwaltung an den verantwortlichen Ausschuss für Wirtschaft und Wohnen hervor. Das Gremium befasst sich in seiner nächsten Sitzung am Freitag, 19. März, mit dem Thema. Das Stuttgarter Frühlingsfest 2021 war vom 17. April bis 9. Mai vorgesehen.

Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper sagte: „Aus unserer Sicht kann das Frühlingsfest 2021 im geplanten Zeitraum nicht durchgeführt werden. Wir wollen uns jedoch Mitte April nochmals mit Schaustellern, Marktkaufleuten und Gastronomen beraten, ob das Frühlingsfest zu einem späteren Zeitpunkt zwischen Mitte Mai und Mitte Juni im Einklang mit der dann geltenden Corona-Verordnung und unter Hygieneauflagen in einer Light-Variante mit Außengastronomie stattfinden könnte.“

Samstag, 6. März 2021

DEMENZ

Herausforderung Demenz beim Polizeieinsatz

Bei ihren Einsätzen haben PolizeibeamtInnen immer wieder mit demenzkranken Menschen zu tun. Für die Polizei ergeben sich daraus oft herausfordernde Situationen: Demenzkranke verhalten sich mitunter aggressiv und sind oft unberechenbar. Dank einer Schulung vom Netzwerk "Gemeinsam für ein demenzfreundliches Bad Cannstatt" und GerBera (Gerontopsychiatrischer Dienst der Caritas Stuttgart) wissen die Beamt_innen vom Polilzeirevier 6 in Bad Cannstatt nun, wie sie mit Demenzkranken umgehen können. Lesen Sie mehr auf dem Blog der Caritas Stuttgart: https://caritas-stuttgart.blog/2021/02/22/polizei-lernt-richtigen-umgang-mit-demenzkranken/




Donnerstag, 28. Januar 2021

Homeschooling - Tipps

Familien haben es gerade nicht leicht

Die Cannstatter Ergotherapeutin Patricia Köper und die Sprachtherapeutin Ariane Willikonsky aus dem FON Institut am Marktplatz, geben Tipps zum Homeschooling:



Anfragen der freien Wähler zum Kindeswohl

Anfrage der freien Wähler

Hier zwei aktuelle Anfragen, die die Freie Wähler Gemeinderatsfraktion Stuttgart gestern bei der Stuttgarter Stadtverwaltung eingereicht hat:

1.) Anfrage Nr. 29/2021, "Kindeswohlgefährdung während Corona" vom 27.01.2021

Der Artikel "Kindeswohlgefährdungen nicht aus den Augen verlieren"

Das deutsches Schulportal vom 07.01.2021*, geht auf eine weitere Herausforderung ein, mit der sich Lehrer und Schulsozialarbeiter während der Corona-Pandemie auseinandersetzen müssen. Sie sehen ihre Schüler/-innen kaum noch, es fehlen die gemeinsamen Zeiten, in denen auch über Außerschulisches gesprochen werden kann, und es fehlen die Beobachtungen, wenn sich bei einem/einer Schüler/-in Verhaltensänderungen bemerkbar machen. In dem Artikel heißt es dazu unter anderem: "Die Schule ist neben dem Elternhaus die einzige Institution, die ein unabhängiges Erziehungsrecht hat. (...) Das Erziehungsrecht ist mit einer Pflicht verbunden: Wir Pädagoginnen und Pädagogen müssen uns um unsere Schülerinnen und Schüler sorgen - auch außerhalb der Schule. Die Verantwortung dafür tragen wir gemeinsam mit dem Allgemeinen Sozialen Dienst des Jugendamts."

Die freien Wähler fragen:
1. Wie ist die Situation an den Stuttgarter Schulen?
2. Wie funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Lehrern, Schulsozialarbeitern und Jugendamt - insbesondere bei Schülern/-innen, bei denen ein Unterstützungsbedarf festgestellt wurde?
3. Wie läuft die für die Schüler/-innen notwendige Einbindung ihrer Eltern/Erziehungs- berechtigten ab?
2. Willkommensbesuche und Corona

Die Landeshauptstadt Stuttgart hat vor einigen Jahren die sogenannten Willkommens- besuche bei Neugeborenen eingerichtet, um sich bei deren Eltern als offener, interessierter und kompetenter Ansprechpartner und Begleiter in allen Fragen der Pflege, Förderung und des Großziehens von Kindern vorzustellen. Die Hebammen, die die Willkommensbesuche durchführen, sollen auch Hinweise aufnehmen und diesen nachgehen, wenn sie bei dem Besuch den Eindruck gewinnen, dass die Eltern einen Unterstützungsbedarf haben.

2.) Anfrage Nr. 30/2021, "Willkommensbesuche und Corona" vom 27.01.2021

Die Willkommensbesuche sind mit dem Lockdown eingestellt. Einerseits ist dies nachvoll- ziehbar, andererseits stehen insbesondere Eltern, die ihr erstes Kind bekommen haben, derzeit nicht nur vor den üblichen Herausforderungen junger Eltern, sondern auch vor den Herausforderungen, die durch Corona entstehen: Die Kontakte sind eingeschränkt, die Möglichkeiten, andere Eltern mit Babys kennenzulernen, der normale Austausch in Krabbel- gruppen und vieles andere entfällt oder ist stark reduziert. Gleichzeitig wird immer wieder berichtet, die Gewalt in Familien nehme zu. Davon sind dann sicherlich auch Babys betroffen. Deshalb wären die Willkommensbesuche aus unserer Sicht gerade jetzt eine gute Gelegenheit, mit den Eltern auf einem niederschwelligen Niveau ins Gespräch zu kommen und das Jugendamt als Begleiter und Ratgeber vorzustellen.

Die freien Wähler fragen:
1. Welche Alternativen hat das Jugendamt entwickelt, um den immer gewünschten, nieder- schwelligen Zugang zu den Familien auch während der Pandemie zu bekommen?
2. Hält das Jugendamt in Zeiten von Corona das Verschicken des Willkommensbriefes mit den Hinweisen für die Eltern für ausreichend?
3. Welche anderen Präventionskonzepte bzw. -angebote hält das Jugendamt für die Eltern vor?