Mittwoch, 4. Juli 2018

Verkehrschaos am Dienstagmorgen

19 jähriger wurde vorm Rosensteintunnel von S1 erfasst

Das Verkehrschaos gestern, am 3.7.2018, hat eine sehr traurigen Grund. Ein erst 19 jähriger junger Mann wurde von der S-Bahn Linie S1 von Plochingen nach Herrenberg kurz vor der Einfahrt in den Rosensteintunnel erfasst. Er hat vermutlich Selbstmord begangen. Neben der Bundes- und Landespolizei waren Rettungskräfte und Feuerwehr im Einsatz.

Rund hundert Züge sind aufgrund des Personenschadens ausgefallen.Mehr als 140 weitere waren im Schnitt um 20 Minuten verspätet. Die Fahrgäste mussten in Stadtbahnen und Busse umsteigen, was zu Extremsituationen an den Knotenpunkthaltestellen, wie z.B. der Stadtbahnhaltestelle Wilhelmsplatz führte. Es dauerte mehrere Stunden, bis sich alles wieder eingependelt hatte.

Stadtbahnhaltestelle Wilhelmsplatz

Ein Suizid hat schwere Folgen, nicht nur für den Getöteten und seine Familie


Wenn sich ein Mensch vor einen Zug wirft, ist das ein tragisches Ereignis, ganz besonders wenn es sich um einen so jungen Menschen handelt, wie im Fall des 19 jährigen, der sich am 3.7.18 in Stuttgart vor die S1 stürzte. Famile und Freunde sind fassungslos und erhöhen sich von diesem Schock nur sehr schwer und manchmal gar nicht.

Doch auch der S-Bahn-Fahrer, die Insassen, die Rettungskräfte und Menschen die sich zufällig am Unfallort befinden haben Bilder im Kopf, die sie oft ein Leben lang verfolgen.

Prophylaxe ist die einzige Möglichkeit solche Geschehnisse zu reduzieren, daher kann man die folgende Info gar nicht zu viel verbreiten:

Sie haben suizidale Gedanken? Hilfe bietet die Telefonseelsorge. Sie ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr unter 0 800 / 111 0 111 und 0 800 / 111 0 222 und unter https://ts-im-internet.de/ erreichbar. Eine Liste mit Hilfsangeboten findet sich auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention: https://www.suizidprophylaxe.de/

 


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