Dienstag, 5. Juli 2016

Mombachquelle

Der Brunnen am Mühlsteg
Auquelle und Mombachquelle

Die erste Erbohrung fand in den Jahren 1832/33 statt und wurde 1981 neu gefasst. Aufgrund seines "artesischen Überdruck" fließt das Mineralwasser überirdisch aus und der Ruhewasserdruck reicht fast 7 Meter über das Gelände der Brunnenstube. Das in 40 Meter tiefe erschlossene Wasser stammt aus dem Muschelkalk und enthält rund 1.000 Milligramm Mineralstoffe pro Liter Wasser. Die Quellfassung selbst befindet sich auf der gegenüberliegenden Seite der Neckartalstraße.

Die Auquelle und das Pumpwerk in der Neckartalstraße

Das Wasser aus der Auquelle wird mit Pumpen in einen Wasserbehälter im Rosensteinpark gefördert und dient der Wasserspeisung der Wilhelma. Die Versorgung des Leuze Mineralbad und des Hallenbads Cannstatt erfolgt über Druckerhöhungspumpen. Es werden die Duschen beider Bäder sowie mehrere Warmbecken des Mineralbads und Schwimmbads versorgt.

Die Auquelle liegt zwischen dem Neckardammweg und der Neckartalstraße an der linken Neckarseite. Nur wenige Meter oberhalb führt der Mühlsteg zum gegenüberliegenden Stadtbad Cannstatt. Die Auquelle wurde 1832 erbohrt und 1981 neu gefaßt. Der gläserne Turm wurde von Architekt Gerlach, Hochbauamt Ludwigsburg, entworfen.    

Mombach im Park

Die Mombachquelle tritt als einzige Mineralquelle Stuttgarts in einem Quelltopf zutage. Der Mombach fließt von der Quelle neben dem Alfred-Reichle-Bad in einem kleinen Park. 1982 wurde dann eine Rohrverbindung von der Quelle zum Pumpwerk verlegt.


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