Mittwoch, 11. Mai 2016

Wasserball

Gekämpft und unglücklich verloren

Im Kampf gegen den Abstieg aus der Wasserball-Bundesliga hat für den SV Cannstatt der Count-Down begonnen. Die Cannstatter gingen zwar mit 1:0 in Führüng mussten jedoch im 4 Viertel einen 1:3 Rückstand wett machen und konnten sogar mit 4:3 in Führung gehen. Kurz vor Schluss traf Duisburg zum 4:4 Ausgleich. Im anschließenden 5-Meterschießen unterlagen die Cannstatter dann mit 6:8.

Im Halbfinale des Play-Down traffen die Cannstatter am Mittwoch (19.30 Uhr, Vereinsbad SSV Esslingen Neckarinsel) auf den Duisburger SV 98, der nach der Hauptrunde auf Platz Zwei der B-Gruppe landete. Das Halbfinale wird nach dem Modus „Best-of-Three“ ausgespielt. In den beiden weiteren Partien hat Duisburg Heimrecht.

Beim SV Cannstatt will man nichts unversucht lassen, um die Klasse zu erhalten. „Wir wollen nicht absteigen“, gibt Trainer Jovan Radojevic die Linie vor und steigt dafür sogar wieder ins Wasser. „Ich glaube, so kann ich der Mannschaft am besten helfen“, erklärt der 36-jährige Serbe. Für ihn wird der langjährige Kapitän Jürgen Rüdt die Position am Beckenrand übernehmen. Rüdt und Radojevic haben sich auch die Betreuung der Mannschaft in der Vorbereitung geteilt. „Wir haben jetzt seit Ostern sehr gut und hart trainiert“, erklärt Rüdt und Radojevic ergänzt: „In den letzten Saisonspielen ist uns die Luft ausgegangen, daher haben wir viel Wert auf unsere Fitness gelegt.“

Marvin Thran setzt sich gegen Michael Werner durch


Jürgen Rüdt schwört sein Team ein

Der 2-fache Torschütze Domagoj Mijatovic auf dem Weg zum 3:3

Nils Peters mit seinem Treffer gegen Cannstatt

Marvin Thran einer der überragende Cannstatter Spieler gegen Lars Standke 
Fotos: Oliver Willikonsky

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