Montag, 26. Februar 2018

SwingKultur Festival Bad Cannstatt

Viertes SwingKultur Festival im Kursaal Bad Cannstatt

Die Stuttgarter Swingszene zelebriert die 1920er- bis 1940er-Jahre. Mit dem vierten SwingKultur Festival werden vom 2. bis 4. März 2018 im Kursaal Bad Cannstatt Tanz, Styling, Musik und Kultur jener Zeit wieder lebendig. Alle, die die Swingmusik von Benny Goodmann bis Ella Fitzgerald mögen, sind zu den Partys mit Livemusik der „Nine Pennies“, der „Shirt Tail Stompers“, der „Genlemen & Gangsters“ und von „Laney and the Snappy Rhythm Gang“ herzlich willkommen. Karten gibt es jeweils an der Abendkasse.




Drei Partys mit vier Bands, Lindy-Hop-, Balboa- Shag- und Solo-Dance-Workhops, All-Swing-Competition, Show-Auftritte und Vintage Mode und Accessoires – „Das vierte SwingKultur Festival wird vielseitiger und aufregender als alle bisherigen Swingevents in Stuttgart“, freut sich René Holldorf, Vorsitzender des Veranstalters SwingKultur. Das ganze Wochenende wird zu Live-Musik und zum Originalsound von Klassikern wie „It don`t mean a thing“ oder „Sing sing sing“ durchgetanzt.

Die in der internationalen Swingszene bekannten Größen Frida Segerdahl & Skye Humphries (Schweden, USA), Katja Završnik & Peter Loggins (Slovenien, USA), Olivier Harouard & Natasha Devyatkina (Frankreich) und Eglė Nemickaitė & Arnas Razgūnas (Litauen)

unterrichten Lindy Hop, Balboa, Shag und Solo-Dance für Anfänger bis fortgeschrittene Tänzer. Beim Tanzwettbewerb am Samstagabend, der All-Swing-Competition, messen erfahrene Tänzer ihr Können. Auftritte von Frida & Skye, Katja & Peter, Olivier & Natasha und Egle & Arnas, der Stuttgarter Showtruppen „Ballroom Dynamites“ und „Balboa Sunday Club“ sowie weitere Show-Cases bieten reichlich Abwechslung während der drei Partys, bei denen es vor allem um eines geht: tanzen, was das Zeug hält.

Auch swingbegeisterte (Noch)-Nicht-Tänzer kommen auf ihre Kosten, denn auf den Partys am Freitag, Samstag und Sonntag gibt es Live-Musik: Am Freitagabend spielt die italienische Swingband „Nine Pennies“. Am Samstagabend liefern sich die Vintage Jazz Band „Shirt Tail Stompers“ aus Großbritannien und die HotJazz Musiker „Gentlemen & Gangsters“ (Schweden) einen musikalischen „Battle“ und heizen den Tänzern ordentlich ein. Und am Sonntagabend gibt es in Kulturwerk Ost Live-Musik der Stuttgarter Tanzkapelle „Laney and the Snappy Rythm Gang“. Während der Bandpausen legen DJs aus der Stuttgarter Swingszene auf.

Die Workshops sind bereits ausgebucht. Karten für die Partys gibt es noch an der Abendkasse im Kursaal Bad Cannstatt beziehungsweise im Kulturwerk Ost.

Mehr Informationen zum SwingKultur Festival gibt es unter: www.swingkultur.de/festival/about-the-festival

Unter http://www.swingkultur.de/videos/swingkultur-10th-anniversary-festival-maerz-2015/festival-film.html sehen Sie einen Film vom ersten SwingKultur Festival 2015. Eindrücke vom SwingKultur Festival 2017 gibt es unter http://www.swingkultur.de/videos/2017/032017-swingkultur-festival.html.

Swing tanzen – Was genau treiben die da eigentlich?

Zur Musik von Benny Goodman, Duke Ellington, Count Basie und anderen Klassikern der Swingära wird in der Stuttgarter Szene vor allem Lindy Hop getanzt. Der ausgelassene, improvisationsreiche Paartanz entstand in den späten 1920er-Jahren in den afroamerikanischen Milieus der New Yorker Ballrooms. Seinen Namen erhielt er 1927 als Referenz auf Charles Lindbergh. Seine erste Atlantiküberquerung mit dem Flugzeug kommentierte die Presse damals mit der Schlagzeile „Lindy hops the Atlantic“. Lindy Hop hat sich auch aus dem, ebenfalls afroamerikanisch inspirierten, Charleston entwickelt. Dieser war 1923 mit dem gleichnamigen Jazz-Stück in dem Broadway Musical „Running Wild“ über Nacht zum Modetanz Nummer Eins auch in der „weißen“ Gesellschaft avanciert. In den übervollen Ballrooms entwickelte sich schließlich gegen Ende der 1920er-Jahre auch der Balboa. Eng und mit kleinen aber variationsreichen Schritten wird er auch heute noch entspannt auf schnelle Musik und bei knappem Platzangebot getanzt. In den 1930er-Jahren schließlich kam der Shag in Mode, der ebenfalls eng aber dynamischer als der Balboa getanzt wird.

In den 1980er-Jahren wurden die Swingtänze „wiederentdeckt“. In Stockholm, London und New York trafen sich fast zeitgleich die ersten Swingbegeisterten, um die Tänze der 1920er- und 1930er-Jahre zu lernen. Seitdem haben sich Lindy Hop und Co. auf sämtlichen Kontinenten ihre Fangemeinden erobert. Auch Stuttgart wurde vom Swingvirus infiziert. 2005 gründete eine Handvoll Liebhaber der Swingära den Verein „SwingKultur Stuttgart“. Seitdem wächst die Stuttgarter Swingszene kontinuierlich. Seinen zehnten Geburtstag feierte SwingKultur Stuttgart 2015 mit dem ersten SwingKultur Festival. Tanzbegeisterte lernen in den gerade laufenden Kursen Lindy Hop, Balboa, Shag, Blues, Authentic Jazz und 20s Solo Charleston. Alle Informationen rund um das Angebot von SwingKultur Stuttgart gibt es auf www.SwingKultur.de.

Pressekontakt:
SwingKultur Stuttgart
Julius Klinger
Tel. +49 151 56555306
E-Mail oeffentlichkeitsarbeit@swing-stuttgart.de

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